Neues aus der Kinderintensivpflege-Wohngemeinschaft

Gedicht zur Kinder-Wohngruppe

Teil 1

Das neue Jahr hat grad begonnen,
Jena hat eine Kinderintensiv WG gewonnen.
Für Groß und Klein ist unsere Einrichtung gemacht,
dafür brauchen wir Personal - Tag und Nacht.

Mit viel Freude und großen Ambitionen,
können schon die Kleinsten bei uns wohnen.
in neuer Morgen bricht heran,
man hört schon die ersten Geräusche nebenan.

Ausgeschlafen sind die beiden,
sich ihre Zeit mit Spielen vertreiben.
Quakende Frösche und zirpende Grillen,
Franziskas Zimmer mit Geräuschen erfüllen.

Franziska uns mit einem charmanten Lächeln begrüßt
und unseren Pflegealltag damit versüßt.
Die ersten Zähnchen zeigen sich
und blitzen weiß im hellen Licht.

Ein Beißring dafür vorgesehen,
Franziska entscheidet sich, das Inhaliergerät zum Kauen zu nehmen.
Füßchen und Hände sind zwar noch klein,
finden trotzdem den Weg in den Mund hinein.

Franziska probiert schon ein wenig Apfel-Bananenbrei,
skeptisch, aber interessiert ist sie dabei.
Die Physiotherapie die gibt ihr Kraft,
Franziska schon ihr Köpfchen zu halten schafft.

Teil 2

Der kleine Franz ist das Nesthäkchen hier,
viel Aufmerksamkeit und Zuneigung geben wir dir.
Täglich begrüßt uns der kleine Wicht,
mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht.

Auf dem Plan steht heute Logopädie,
sonst klappt das mit dem Trinken nie.
Die Anstrengung muss er überwinden,
um aus seinem Fläschchen zu trinken.

Ein warmes Wannenbad kann sehr entspannend sein,
auf dem Arm der Schwester schläft er dann zufrieden ein.
Zur WG gehört ein Snoezelraum,
für unsere Kinder ein wahrer Traum.

Geborgen, wie in einem Nest,
es sich im Wasserbett entspannen lässt.
Bei schönem Wetter gehen wir raus,
im Kinderwagen vor das Haus.

Die Neugier der kleinen gilt es zu wecken.
Auf dem Spielplatz gibt es viel zu entdecken.
Wenn der Tag sich dem Ende neigt,
sich die Müdigkeit in den Gesichtern zeigt,
ist es Zeit ins Bettchen zu gehen,
Gute Nacht und auf Wiedersehen.
Bei leiser Musik schlafen sie nun ein.
Die Nachtschwester gibt auf sie Acht,
bis ein neuer Tag erwacht.
Gemeinsam kommen wir zum Ende,
wir brauchen hier viele fleißige Hände.

Ulrike Hök und Kristina Jacobi,
Pflegefachkräfte KIP Jena