Pflegehilfskraft Sandra im Betreuten Wohnen

Während ihrer Frühschicht treffen wir Sandra Scherschel im Betreuten Wohnen in Mühlhausen. Sie gibt uns einen Einblick in ihr Aufgabengebiet als Pflegehilfskraft bei der Linimed Hauskrankenpflege GmbH.

Seit über zehn Jahren ist Sandra Scherschel in der Pflege tätig. Bevor sie im Oktober des letzten Jahres bei uns angefangen hat, war sie in verschiedenen Pflegeheimen beschäftigt, einige Jahre davon sogar in Österreich und in der Schweiz. Doch sie wünschte sich in ihre Heimatstadt Mühlhausen zurückzukehren. Zunächst arbeitete Sandra in einem Pflegeheim eines anderen Trägers. Durch eine Kollegin bekam sie den Hinweis, auf eine freie Stelle im Betreuten Wohnen in der Johannisstraße.

„Das war die richtige Entscheidung für mich,
hier im Betreuten Wohnen bei Linimed anzufangen.
Ich fühle mich pudelwohl.“

berichtet uns Sandra mit leuchtenden Augen.

Vornehmlich übernimmt Sandra die Frühdienste, die 6 Uhr am Morgen starten. Je nach Wünschen und Bedarfen der Bewohner:innen führt sie eine kleine Morgenpflege durch oder unterstützt beim Duschen. Das durch die Kolleg:innen der Hauswirtschaft vorbereitete Frühstück verteilt sie gegen 8 Uhr, ebenso notwendige Medikamente, die zuvor von einer Pflegefachkraft gestellt wurden. Sie genießt die Zeit sehr, die sie mit den Bewohnern hat. So fällt es leicht, über alltägliche Themen zu plaudern. Diese Zeit, genau die hat ihr bei ihren vorherigen Arbeitsstellen oft gefehlt. Aktuell gibt es sogar noch freie Apartments im Betreuten Wohnen.

Um eine Ansteckung mit dem Erreger SARS-CoV-2 zu verhindert, führt sie die Flächendesinfektion durch. Jeden Tag sind dazu u.a. die Türklinken zu reinigen. Zuvor misst sie die Körpeertemperatur bei den Bewohner:innen. Diese können sich übrigens auf Wunsch auch regelmäßig testen lassen. Die Mitarbeiter:innen werden laut Testkonzept in regelmäßigen Abständen getestet.

Zur Mittagszeit unterstützt Sandra je nach Wunsch bei der Mahlzeitenzubereitung. Einige Bewohner:innen erhalten auch Essen auf Rädern. Nach dem Mittag überprüft sie die Pflegedokumentation und trifft weitere Vorbereitung für den Spätdienst wie z.B. Kaffee und Vesper. Nach der Dienstübergabe endet dann 14:30 Uhr ihre Schicht und sie kann sich ganz ihrer Familie und Freizeit widmen.

„Sieben bis acht Dienste am Stück sind höchst selten, nur wenn Not am Mann ist. Ich mache die Arbeit hier echt gerne und wenn ich gebraucht werde springe ich sehr gerne ein. Zwei Wochenenden im Monat habe ich immer frei.“

Ihre Tochter ist jetzt Auszubildende bei Linimed. Sie hat die Ausbildung zur Pflegefachfrau auf der Intensivpflege-Station vor vier Monaten fortgesetzt.

Wir wünschen Sandra Scherschel weiterhin viel Freude bei ihrer Arbeit und sind stolz, sie als Mitarbeiterin im Team Mühlhausen zu haben.

(Das Interview wurde geführt am 24. März 2021)